Das Ernten von Salat und Kräutern steht an und beschert uns reichlich Vitamine. Wo nach der Ernte Platz wird, kann nachgesät bzw. nachgepflanzt werden, mit Salat, Kohlrabi u.a.. Obst sollte gegen Pilzkrankheiten eventuell eine Spritzung erhalten. Für den Birnengitterrost der durch seine Pusteln, die sich später orange verfärben, hilft es nur, auf den Zwischenwirt Wacholder zu achten. Befallene Wacholderpflanzen sollten entfernt und vernichtet werden, damit wird die Verbreitung unterbunden. (Eigentlich gehört Wacholder nicht in Kleingärten) Staudensamen können noch gesät werden. Rosenmehltau kann mit Netzschwefel behandelt werden. Kräuterliebhaber können sich auch einen Vorrat in der freien Natur holen. Die Vormittagsstunden bei trockenem Wetter sind am besten geeignet für das Sammeln. Geeignete Vertreter sind junge Blätter von Beinwell, junge Triebe der Großen Brennnessel, Blätter und Blüten der Scharfgarbe, um nur einige zu nennen. Im Juni lassen sich auch zahlreiche Pflanzen vegetativ vermehren, wie Efeu, Eibisch, Fuchsien, Lavendel, Rosmarin und Salbei.